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Dienstag, 20. November 2012

Noch einmal zur deutlichen Erklärung.Ich merke immer noch das Borderlin oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung nicht richtig verstanden wird.Darum noch einmal in Kurzfassung.Und meine Erkrankung lautet emotionale instabile Persönlichkeitsstörung Borderline-Typus..Ich hoffe das es nun noch deutlicher erklärt ist. 
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung,  lässt sich in einen impulsiven Typus (F60.30) und einen Borderline-Typus  unterteilen. Hauptmerkmal ist die Tendenz, Impulse ohne Rücksicht auf mögliche Handlungskonsequenzen, auszuagieren.
Der Unterschied besteht darin, dass beim impulsiven Typus eine mangelnde Impulskontrolle im Vordergrund steht, die häufig zu Gewaltausbrüchen führt, welche dann für andere bedrohlich sind. Beim Borderline-Typus ist das Gegenteil der Fall. Hier drückt sich die Aggression in Form von Autodestruktion aus.

Hier werden 9 diagnostische Kriterien der Borderline Persönlichkeitsstörung beschrieben. Diese Kriterien sind aus meiner Sicht stimmig und umfassend. Sie geben einen sehr guten Überblick über die Symptomatik dieser Persönlichkeitsstörung.

Mindestens 5 der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:

 
1.    verzweifeltes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden,

2.    ein Muster instabiler, aber intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertung gekennzeichnet ist,

3.    Identitätsstörung: ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung,

4.    Impulsivität in mindestens zwei potentiell selbstschädigenden Bereichen (Geldausgaben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, „Fressanfälle“),

5.    wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmordandeutungen oder -drohungen oder Selbstverletzungsverhalten,

6.    affektive Instabilität infolge einer ausgeprägten Reaktivität der Stimmung (z. B. hochgradige episodische Dysphorie, Reizbarkeit oder Angst, wobei diese Verstimmungen gewöhnlich einige Stunden und nur selten mehr als einige Tage andauern),

7.    chronische Gefühle von Leere,

8.    unangemessene, heftige Wut oder Schwierigkeiten, die Wut zu kontrollieren (z. B. häufige Wutausbrüche, andauernde Wut, wiederholte körperliche Auseinandersetzungen),
9. vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen oder schwere dissoziative Symptome.
Borderline Patienten leiden häufig auch an affektiven Störungen. Zu dem wurde eine Komorbidität mit Substanzmissbrauch, posttraumatischen Belastungsstörungen und Essstörungen festgestellt.
Soooo ich hoffe das es nun noch klarer ist was das Thema betrifft.Es ist nicht so das ich stolz auf diese Erkrankung bin sicher nicht aber ich bin nicht brutal oder dumm nur weil ich daran leide und noch etwas wenn man diese Diagnose bekommt und sich damit intensiv befasst es verstehen kann wieso man dies hat bekommt man ein Verständnis und ab dann kann  man einiges machen mit harter Arbeit und auch mit vielen Tränen und Rückschlägen,damit zu Leben und sooft es nur möglich ist vorher zu reagieren.Ich kann von meinem Teil sagen das ich sehr viel an mir arbeite.Zuerst die schlimmsten Symptome all meiner Erkrankungen stabilsieren bis ich dann Medikamente bekam und von Grundauf neu anfange.Mich neu kennenlernen genau herausfinden welches meine Bedürfnisse sind wie auch meine Wünsche.Genauso muss ich mir ein Selbstwertgefühl erarbeiten welches schon zum kleinen Teil klappt ich muss noch sehr viel machen bin noch lange nicht soweit ABER ich kann mit dem Borderlinetyp viel besser umgehen 2,3Dinge sind nicht gut und hat noch was arbeit vor sich aber ich hab den grossen Teil besser kontrolliert.Und ich möchte festhalten hier das ich keine Drogen genommen habe und auch nicht nehmen werde und ich habe keine wechselnden Partnerschaften dafür aber falsche instabile Partnerschaften also genau das Gegenteil von dem was ich mir eigentlich wünsche zu haben aber das geht wohl nicht man kann ja nicht alles haben.Und bitte vergesst nicht in jeder Erkrankung steckt nicht nur die Diagnose sondern auch Charackter grob gesagt der Mensch..Nun gut wenn noch fragen sind stellt sie mir und werde es versuchen zu beantworten.Dafür ist dieser Blog ja nun auch da.GLG


[1] Vgl. Davison und Neale 2002, 460









Depressive Arme, ausgebrannte Reiche

Deutschland wird nicht nur dicker - auch die Zahl psychicher Erkrankungen
 nimmt weiter zu. Die DEGS-Studie zeigt: Treffen kann es jeden,
je nach Einkommen unterscheiden sich allerdings die Symptome.
Für die Untersuchung DEGS wurden zwischen 2008 und 2011 bis zu 7800
repräsentativ ermittelte Personen von 18 bis 80 Jahren per
Fragebogen und ärztlichem Interview befragt (Bundesgesundheitsblatt
 2012; online im August).
Am höchsten war die 12-Monats-Prävalenz bei den 18- bis 35-Jährigen
mit 45 Prozent. Frauen litten am häufigsten unter Angststörungen und
 Depressionen, Männer unter Suchterkrankungen.Nur etwa 30 Prozent der
 Betroffenen ließen sich aufgrund ihrer psychischen Störungen
behandeln, und wenn, dann häufig erst viele Jahre nach Beginn der
 Beschwerden oder wenn Komorbiditäten auftraten.
Auffallend war zudem, dass zwar 14 Prozent der Personen mit niedrigem
 sozioökonomischem Status eine Depression zeigten, aber nur 4,6
 Prozent derjenigen mit hohem Status.Dafür litten 5,8 Prozent der
Wohlhabenden unter Burn-out, aber nur 2,6 Prozent der finanziell
prekären Teilnehmer.


http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/815608/depressive-arme-ausgebrannte-reiche.html?sh=11&h=-390895192

Phobischer Schwankschwindel ist die häufigste Schwindelform bei
 Patienten zwischen 30 und 50 Jahren. Bis zur Diagnose dauert es
 oft lang, ist sie aber einmal gestellt, ist die Prognose günstig:
Bereits Aufklärung bessert die Beschwerden.
Psychisch bedingter somatoformer Schwindel geht meist mit
generalisierten Angststörungen, Depressionen oder Psychosen einher.
Charakteristisch ist weiterhin, dass die Symptome stark fluktuieren,
die Patienten haben mal gute, mal schlechte Tage. In bestimmten
Situationen kommt es zur Exazerbation, zum Beispiel auf Brücken,
beim Autofahren, in Kaufhäusern, auf großen Plätzen oder in
 Menschenmengen.
Wird den Patienten die psychische Genese vermittelt, können sie sich
 die Zusammenhänge bewusst machen und ihre Vermeidungsstrategien
abbauen.Parallel dazu nehme auch die gedankliche Beschäftigung mit
 dem Schwindel ab. Die Prognose ist dann gut: Bereits durch
Information allein komme es bei zwei Dritteln der Patienten, von denen
 viele vorher jahrelang erfolglos Arzt um Arzt konsultiert haben, zur
 Besserung.
Ausdauersport Vor allem das Laufen über unebenes Gelände führe zu einer
Desensibilisierung. Gute Erfahrungen auch mit Entspannungsübungen
gemacht, etwa der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen.
 
Ebenfalls effektiv: eine ambulante Verhaltenstherapie, die zur
Unterstützung eventuell mit Antidepressiva kombiniert werden könne.


http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/angst/article/810682/aufklaerung-schwindel.html?sh=20&h=-390895192



 

Rollenwechsel

Viele kranke Ärzte empfinden Schande

Wenn der Arzt selbst zum Patienten wird, kann er diese Doppelrolle
oft nur schwer bewältigen. Warum der Weg zurück in den medizinischen
Alltag vor allem nach längerer Krankheit mit Hürden gespickt ist,
haben Forscher in einer Studie untersucht.
Den Doktor haut nichts um, soweit die Ansicht vieler Ärzte und Patienten.

Passiert dann doch das Undenkbare, und eine ernsthafte Erkrankung oder
gar psychische Probleme halten ihn lang von seinem Arbeitsplatz fern,
ist es manchmal schwierig, in das alte Selbstverständnis zurückzufinden.
Eine Untersuchung an britischen Ärzten ergab, dass Probleme vor allem
 durch eine Art Selbststigmatisierung entstehen.

Der Rollenwechsel wurde in einer Studie untersucht
Die Teilnehmer waren im vorangegangenen Jahr mindestens sechs Monate
krankheitsbedingt nicht in ihrem Beruf tätig gewesen. Von den 77
angesprochenen Ärzten zwischen 27 und 67 Jahren nahmen 19 an der
Befragung teil.
Die Befragung zeigte deutlich: Viele der Ärzte definierten ihre Person
 über ihre Arbeit.Die eigene Krankheit zwinge Ärzte zu einem ganz
neuen Blick auf die Welt und ihre ungewohnte Position innerhalb
dieser Ordnung.

Einsam und traurig
Viele Ärzte gaben an, dass sie sich einsam und traurig fühlten,
 seit sie nicht mehr arbeiteten.
Obwohl von einigen über eine unterstützende Haltung in der direkten
Umgebung berichtet wurde, klagten andere auch über negative
Reaktionen vonseiten der Familie und der Freunde.
Einige der Befragten hielten ihre Probleme deshalb lieber geheim.
Durch die Kollegen erfuhren die kranken Ärzte zum Teil wenig
Unterstützung und fürchteten sich deshalb vor ablehnenden Reaktionen
 bei ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz.
Viele Ärzte neigten dazu, sich selbst die Schuld für ihre
gesundheitliche Situation zu geben. Einige hatten die negative
Sichtweise ihres Umfeldes verinnerlicht, empfanden Schande, Schuld
und Selbstzweifel, die das Gefühl des Versagens bei ihnen aufkommen
 ließen.

Ärzte sollten Fürsorge für ihre Gesundheit lernen
Das größte Hindernis für eine Rückkehr in den Alltag als Arzt war für
 die Befragten wohl das negative Selbstbild, sobald sie die Krankheit
 als Teil ihrer Identität begriffen hatten, meinen die Wissenschaftler.
Verstärkt wurde diese Einstellung durch negative Reaktionen aus dem
Umfeld. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, müsse das Umdenken
bereits in der Ausbildung beginnen, fordern die Studienautoren.
 Ärzte sollten lernen, ihrer eigenen Gesundheit ebenso viel
Aufmerksamkeit und Fürsorge zukommen zu lassen wie der ihrer Patienten.

Mediziner müssen unbedingt anerkennen, dass auch sie nicht unverwundbar
 sind. Diese Einsicht mache es leichter, sagen die Autoren,
geeignete Strategien für den Krankheitsfall zu entwickeln.


Quelle--www.springermedizin.de

Personen mit traumatischem Erlebnis gesucht

HEIDELBERG. Warum gehen traumatische Erfahrungen häufig mit
chronischen Schmerzen einher?
 Um dies zu erforschen, suchen Wissenschaftler der Medizinischen
Universitätsklinik Heidelberg ab sofort Studienteilnehmer für eine
Vergleichsgruppe, die ein traumatisches Ereignis erlebt haben und
nicht unter regelmäßigen körperlichen Schmerzen leiden.
 Die Probanden leisten als Vergleichspersonen zu Patienten mit
chronischen Schmerzen einen wertvollen Beitrag, um den Einfluss
psychischer Traumata auf diese Beschwerden und die zugrundeliegenden
 Abläufe im Körper besser zu verstehen.
 Die Studienergebnisse sollen dazu beitragen, in Zukunft gezielte T
herapiemöglichkeiten für Schmerzpatienten zu entwickeln. Sämtliche
Daten werden anonymisiert, teil das Uniklinikum Heidelberg mit. (eb)

Anmeldung zur Studie: 06221 / 56 82 19
(Bitte Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen),

www.login-verbund.de in der Rubrik "Patienten-/Probandenaufrufe".

Frankfurt::A,bulanz sucht Patienten mit Depression
Viele Patienten leiden über Jahre hinweg an einer chronischen
Depression.Um Betroffene besser zu versorgen, führen Psychologen
unter der Leitung von Professor Ulrich Stangier in der
Verhaltenstherapie-Ambulanz der Goethe Universität ab Frühjahr 2013
eine Therapiestudie durch.
 Grundlage der Behandlung ist die Achtsamkeits-Meditation. Für diese
Studie werden Teilnehmer gesucht.
 Infos: Dipl.-Psych. Johannes Graser oder Dipl.-Psych. Charlotte
Weßlau;
E-Mail:
meditationsstudie@gmail.com oder
Anrufbeantworter:Tel.: 069 / 798 - 251 07


Neues Angebot der AOK Baden-Württemberg: Patienten mit Depressionen
oder Bluthochdruck können bald ein mehrwöchiges E-Learning-Programm
absolvieren. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmer - sondern
auch der begleitende Hausarzt hat etwas davon.

http://www.blogger.com/blogger.g?blogID=3331131528325330449#editor/target=post;postID=7034050036032378722

DÜSSELDORF. In der Behandlung von Menschen mit psychischen
Erkrankungen müssen Kooperationen eine viel größere Rolle spielen als
 bisher."Die Vernetzung vor Ort ist für mich entscheidend", sagte
Brautmeier.Ärzte und Psychotherapeuten müssten wissen, mit wem sie
bei der Behandlung ihrer Patienten zusammenarbeiten können.
Für Brautmeier besteht kein Zweifel daran, dass die Bedarfsplanung
bei den Psychotherapeuten den tatsächlichen Erfordernissen der
Patientenversorgung angepasst werden muss.
Wir müssen uns Versorgungskonzepte überlegen", sagte auch
Dr. Eleftheria Lehmann, die Patientenbeauftragte der
 nordrhein-westfälischen Landesregierung.

Wartezeiten das grosse Problem
Notwendig ist nach ihrer Erfahrung auch der Abbau bürokratischer
Hürden, die nicht nur Ärzten und Therapeuten zunehmend zu schaffen
machten, sondern auch den Patienten. Die Bürokratie sei für Menschen,
 die psychisch krank sind, oft noch viel belastender als für andere.
Das lange Warten auf eine Psychotherapie sieht Lehmann als
drängendes Problem.
Bei psychischen Erkrankungen wird nach seiner Einschätzung ein viel
geringerer Teil der Behandlung von niedergelassenen Ärzten und
Therapeuten aufgefangen als im somatischen Bereich. Das zeige sich
insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, sagte
Siebertz.
Das Problem der langen Wartezeiten, das gerade im Ruhrgebiet virulent
 ist, könne nur durch die Schaffung zusätzlicher Therapieplätze
gelöst werden, betonte Konitzer.
 Um eine Chronifizierung der Erkrankungen zu verhindern, müssten die
Patienten schneller in die Behandlung kommen als bisher


http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/822618/depression-ende-kraft.html?sh=12&h=-1415160878