Ich

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Samstag, 13. April 2013

kurze Meldung

Hallöchen meine lieben Leser
Ich möchte Euch noch ein paar Zeilen zusätzlich schreiben diesmal aber wirklich nur ein paar Zeilen.Az.Wie ist es Euch ergangen? 
Mir geht es schon ein 1 oder 2,weiß nicht so genau,nicht so toll ich denke aber es ist ok. In meiner Genesungstherapie nehmen wir halt ein Thema durch (hab ich Euch letztens gepostet) was mich seither auch zu schaffe macht. Es ist nicht so einfach wie es sich liest dazu ist es eine ähnliche Situation was die Entscheidung betrifft. ich stehe nun wieder vor der Entscheidung FÜR MICH oder GEGEN MICH .Tia klingt einfach aber es ist schwer sehr schwer. Klar will ich gesund werden aber in diesem Bereich weiß ich nicht ob ich mir vergeben soll oder nicht. Meine Genesungsbegleiterin sagte das ich nichts dafür kann und ich auch nicht  verantwortlich für andere Leben bin aber ich fühle noch immer das Gegenteil. Liegt es daran das ich festhalten will und dadurch die Angst und die Ablehnung des Trauerns habe? Denn würde ich Trauer würde ich mir verzeihen oder sehe ich das falsch? Grr man wenn das Thema mir schon schwer fällt will ich nicht wissen wie mein Trauma Mißbrauch sich erst an fühlen muß. Gott sei Dank hab ich dazu noch Zeit dafür brauche ich noch mehr Stabilität und Sicherheit. Aber schlimm wäre es ja eigentlich wenn es so einfach wäre wieso hab ich den die Jahre so gelitten und mich selbst bestraft? Wisst Ihr was ich meine? Also gehe ich einfach davon aus das es ok ist es schwer zu empfinden. Ich bin nicht akut depressiv ich bin ko müde ich will nicht mehr vor der Entscheidung stehen ich stelle mich aber auch klein an irgendwie. Wieso stelle ich mich so klein an wenn ich doch genesen will? Seht Ihr egal was ich denke es kommt immer eine Gegenfrage. Grrr ich hasse solche Zustände bei mir .naja hasse ist falsch ich mag es einfach nur nicht. Ich hab ja noch was Zeit und werde mir genau auf schreiben was gut daran wäre mir zu vergeben und zu trauern und was bringt es mir es nicht zu machen ich glaube das ist besser als nur daran zu denken ist ein Teufelskreis ergibt keinen Sinn. So das ist beschlossen. 
Nun ja noch etwas negatives ich habe wieder seit Tagen diese Kopfweh ich sollte mal zum Arzt nur da gibt es mein Problem ich kann nicht hin. Also aushalten und warten bis es vorbei ist. Das soll es auch schon gewesen sein vom negativen. Positiv ist ich fühle mich i meiner neuen Wohnung immer noch sehr wohl es ist immer noch tatsächlich mein zu Hause und empfinde immer noch nicht das Bedürfnis nach S-A zu gehen weil diese Wohnung und der Ort mich sehr an Friedeburg erinnern sogar ne Schule neben unserem Haus ist schon sehr sehr schön hier. Was gibt es noch zu berichten. Ich finde meines immer so sehr langweilig darum fällt es mir schwer wirklich heraus zu finde was Euch interessiert. In meiner Thera bin ich nicht sehr zufrieden muss ich gestehen weil wir nur noch das Gleiche machen und es fühlt sich so vereinfacht an wir gehen nicht wirklich in die Tiefe u ein wenig Hilfe von außen benötige ich nun mal ich kann mich nicht in allem selbst therapieren. Oh ja wäre das toll. Mal sehen wie es die nächsten Tage weiter geht. Ich habe im Altersheim damals gearbeitet und meine Oma sie wird so arg vergesslich und merke dadurch ich könnte in der Zukunft in keinem Altersheim mehr arbeiten-was ich sowieso nicht vor habe ich will ja im psychologischen Bereich bleiben. Ich hätte nicht mehr die Geduld um mich dauernd zu wiederholen also nicht falsch verstehen ich bin sehr lieb zu meiner Oma ich lass ich meine Ungeduld auch nicht anmerken nur reicht ja schon wen ich es spüre und weiß ich wäre im Heim nicht gut aufgehoben zum arbeiten. Wobei ich damals schon viel lieber mich mit den Menschen beschäftigt habe ich habe versucht so lange es möglich ist die Selbstständigkeit zu bewahren usw das Pflegen war mir immer schon zu wenig muß ich gestehen. Keine Herausforderung das lernt man das kann man und wiederholt man mehr ist das nicht.
Ich habe mich vor 2 tagen wieder auf die wage gestellt und wiege nun 63,4kg nun langt es aber wirklich ich mag nicht dicker werden für meinem Geschmack ist es zu viel. es ist nicht das ich massig esse es liegt daran das durch die Tabs ich innerlich zur Ruhe komme und dadurch mein Stoffwechsel auch runter gefahren wird wobei ich esse immer noch jeden Nachmittag Kuchen. Sollte ich das vllt ändern? Nöööö ich liebe es zu sehr.Das dazu. Ich habe mir dieses We frei genommen wegen meiner ätzenden Kopfweh und erhole mich mal so richtig um neue Kraft zu tanke um mein Leben ein wenig zu genießen. Soweit man mein Leben genießen kann. Ich weiß genau ich hab vergessen was zu schreiben komme nicht darauf also beende ich den Post trotzdem. Ich hoffe Euch geht es einigermaßen gut und passt auf Euch auf. Alles Liebe wünsche ich Euch von Herzen Eure Jessi

PS Nehmt mir nicht für Übel das ich Euch noch nichts genaueres geschrieben habe was genau es in der Genesungsbegleitung ist wenn ich es für mich klären konnte werde ich es achhole und Euch auch genau erklären. danke im vorraus für Euer Verständnis.
Stationen der Heilung von PTBS
Ich habe heute erst darüber gelesen und wollte es Euch atürlich nicht vorenthalten. Man könnte sich jetzt fragen was man damit afangen soll wenn man selbst betroffen ist. Ganz einfach man kann sich Gedanken machen in welchen der Stadien man ist und sieht auch das sich etwas verändert in einem selbst und bekommt dadurch das Empfinden weiter gekommen zu sein oder eben Verständnis für einem selbst zu bekommen wieso man eben erst noch im 1 Stadium ist.
In der Behandlung von Traumaopfern geht man heute auf Grund des aktuellen Wissensstandes im allgemeinen von drei stufen des Genesungsprozesses aus. Ich hab es interessant gefunden u zum Schluß sag ich Euch wie immer mein Empfinden dazu. NUn viel Spass.

1.Genesungsphase: Sicherheit wiedergewinnen
   so zielt diese als allererstes darauf ab, eine gründliche und fachkundige Diagnose des Symptoms zu geben. Gleichzeitig wird daran gearbeitet, die Sicherheit des Betroffenen wieder herzustellen und ihm zu helfen, die Kontrolle über sich und sein Leben wieder zuerlangen. Solange dies nicht in ausreichendem Masse erreicht ist, wird jede weitere Therapiearbeit erfolglos bleiben.

Hat der Patient seine Stärke und die Kontrolle über seinen Körper wiedererlangt - und dies kann bei einem akuten Trauma Tage oder Wochen, bei einem chronischen Missbrauch sogar Monate oder Jahre dauern -, kann mit der zweiten Stufe des Genesungsprozesses begonnen werden.


Zweite Genesungsphase:Rekonstruktion und Wiedererinnern des Traumas  Der Patient wird in der sicheren Umgebung der Therapie aufgeforden, die Geschichte seines Traumas so detailiert wie möglich zu erzählen. Er wird gefragt, was er sieht, was er hört was er riecht, was er fühlt und was er denkt.Das Ziel der Rekonstruktionsarbeit ist es letztlich, die ganze Geschichte einschliesslich aller Bilder und Empfindungen in Worte zu fassen und zu integrieren, damit sie zu einem Teil der Vergangenheit werden.Die Konfrontation mit dem traumatischen Erlebnis ist sehr schwierig und schmerzvoll. Mit Hilfe verhaltenstherapeutischer Techniken wird versucht, dem traumatischen Ereignis den Schrecken zu nehmen.Beispiele hierfür sind:
                1.Expositionsverfahren, die den Patienten wiederholt angstauslösenden Reizen aussetze bis 
                   eine 'Gewöhnung' stattfindet und der Reiz seine Bedrohlichkeit verliert 
                   beziehungsweise keine Symptome mehr hervorruft.

                2.Zeugenbericht. Sie wird vor allem bei Opfern politischer Gefangenschaft und Folter                   angewandt: Die Patienten verfassen ihre Geschichte 
                  in Form einer Zeugenaussage, die genau protokollien und vom Patienten als
                 "Kläger" und vom Therapeuten als "Zeugen" unterzeichnet wird.
                
                3.sind vielfach auch nonverbale Therapiemethoden wie Bewegungs-,Tanz  oder                      Kunsttherapie, die dem Opfer von Gewalt beim Wiederaufbau eines gesunden
                     Körpergefühls helfen oder ihm Wege aus der Sprachlosigkeit weisen.

Hierzu gehört auch das Trauern um Verlorenes. Die Zulassung der tiefen Trauer nennen viele Therapeuten die notwendigste und auch die am meisten gefürchtete Aufgabe; denn Traumatisierung hat mit Demütigung zu tun, und es fällt schwer, erlittene Schmerzen zuzugeben. Doch nur wenn der Patient um alles Verlorene trauert, sei es um die verlorene körperliche und seelische Unversehrtheit oder sei es, wie die verlorene moralische Integrität, kann er sein unzerstörbares Innenleben wiederentdecken.
Zur Trauerarbeit gehört auch, akzeptieren zu lernen, dass Abrechnung mit dem Täter nicht weiterführt.wird  daraufhingearbeitet, dass die ohnmächtige Wut in eine wirkungsvollere und befriedigendere Form der Empörung übergeht: in gerechten Zorn. Nur so kann sich ein Opfer von den Stricken seiner Rachephantasien befreien.


Dritte Genesungsphase ;Wiederanküpfung ans Leben
 Eine endgültige Auflösung des Traumas wird nicht möglich sein. Doch der Betroffene hat gelernt, mit dem Erlebnis fertig zu werden. Es hat keine Macht mehr über ihn und kann ihn nicht mehr schlagartig lähmen und  wieder ein aktives Leben aufzubauen:Die meisten Opfer versuchen ihre traumatischen Erfahrungen innerhalb der Grenzen ihres Privatlebens zu bewältigen.Aber eine gar nicht so kleine Minderheit setzten sich für meschen ein, die Ähnliches erlitten haben. Aus diesem Engagement schöpfen sie nicht nur Kraft und Freude, sondern schaffen damit ein wirkungsvolles Bündnis mit anderen Menschen, das auf Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Ziel gründet.

 »Sie haben inzwischen eine ungefähre Vorstellung von dem Menschen, der sie früher einmal waren, und von dem Schaden, der diesem Menschen durch das traumatische Ereignis zugefügt wurde. Nun stehen sie vor der Aufgabe, zu dem Menschen zu werden, der sie gerne sein möchten. Im Verlaufe des Entwicklungsprozesses besinnen sie sich auf jene Charakterzüge und Stärken, die sie in der Zeit vor, während und nach dem Trauma besonders an sich schätzten, und schaffen sich durch die Integration all dieser Elemente ein neues Selbst. Mit der Zeit wird die Idealvorstellung immer mehr zur Wirklichkeit.« (Judith Lewis Herman)

Mein Fazit dazu ist ganz leicht. Ich selber bin in manchen Erlebnissen schon zwischen Stufe 2 und 3 aber leider stecke ich in den Jahren des Mißbrauchs noch immer in Stufe 1 wie  ich hier feststellen kann. Was ich erst einmal nicht schlimm finde ich sehe es als positiv weil nur wenn ich es sehr intensiv angehe kann ich es enttraumatisieren also lieber langsam aber intensiv als schnell und unkorrekt. Ich finde das es auch wirklich so ist mit den 3 Stufen und wie ich lesen konte ist es auch "normal" das es Jahre dauern kann bis man i Stufe 2 hinein geht also muß ich mir darum keine Sorgen machen. Judith Hermans Zitat ist natürlich für mich der Wahnsinn denn genau so ist es. Ich habe ja, wie Ihr wisst, einige Dinge für mich etdeckt die ich a mir selbs sehr schätze und auch heraus gearbeitet wie ich sein möchte bzw Bedürfnisse und Wünsche also bin auch diesbezüglich auf den richtigen Weg. Was sagt Ihr zu dem was ich Euch geschriebe habe?
Nun gut Euch alles Liebe Eure Jessi